Stadtluft in Stavanger

Nach zwei anstrengenden Arbeitstagen besuchten wir am Samstag die Stadt Stavanger, die mit ihren ca. 130.000 Einwohnern zu einer der größten Stadt Norwegens zählt. Wir fanden einen Parkplatz am Rande der Stadt, von dem aus man nur wenige Gehminuten bis zum belebten Zentrum am Fjord benötigt. Der Samstagvormittag versprach gutes Wetter, also machten wir uns nach so viel Natur in den letzten Tagen und Wochen (Bergen schien schon so lange her) auf zu einem Stadtbummel. Offenbar waren wir etwas zu früh unterwegs, da die meisten Geschäfte erst um 10 Uhr öffneten, aber so konnten wir die Gassen und Straßen noch ganz für uns erfahren. Am Erdölmuseum machten wir etwas Pause, nicht zuletzt wegen des einmaligen Blickes auf die riesige Stadtbrücke Stavangers, die sich von dort aus einmal durch das Bild zog und die traditionellen Häuser mit dem vorgelagerten Segelboothafen mit den modernen Büro- und Geschäftsgebäuden verband.

Stavanger Stadtbrücke

Nach und nach füllten sich die Gassen mit Menschen und Leben. Wir kauften uns eine Kleinigkeit auf die Hand und genossen nun einmal den Trubel der hin und her eilenden und schlendernden Menschen. Wir schauten Schaufenster an und stöberten durch Läden, die uns gefielen. Nach einiger Zeit wurden uns die Menschen aber doch wieder etwas zu viel und wir suchten ruhigere Viertel auf. So zum Beispiel den Stadtteil „Gamle Stavanger“ (Alt-Stavanger), wo die traditionellen weißen Holzhäuser an kleinen, verwinkelten Pflasterstraßen standen. Da Stavanger einigermaßen hügelig war erhaschten wir auch immer mal wieder einen Blick auf den Hafen und die gegenüberliegenden Stadtteile.

Der Hunger zog uns am frühen Nachmittag wieder zurück zu Lotte. Müsli hatte außerdem genug von anderen Hunden und deren Menschen. Zeit für einen entspannten Samstagnachmittag!

2 Antworten auf „Stadtluft in Stavanger“

    1. Finden wir auch!
      Gute Frage, aber die sehen teilweise sehr frisch aus und teilweise sieht man auch das Reparaturarbeiten im Gange sind. Vermutlich ein ähnlicher Pflegeaufwand wie wir es von unseren verputzten Häusern kennen.
      Liebe Grüße! 🙂

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