Naturschauspiele am Rande des Hardangervidda Nationalparks

Wir verließen unseren Parkplatz bei der Hardangerbrücke am Samstag Vormittag und fuhren noch die restliche Strecke entlang des Fjordes bzw. entlang eines Seitenarmes. Wir hatten seither noch Glück mit dem Wetter, sodass wir einen bunten Mix aus Sonne, Regen und Wolken hatten. Am Ende des Tals kamen wir an einem einzigartigen Wasserfall vorbei, dem Låtefossen. Wir entschieden uns eher spontan anzuhalten und uns diesen Ort genauer anzusehen. Als wir ausstiegen, kam die Sonne sogar noch ein bisschen mehr hinter den Wolken hervor und tauchte uns und den Wasserfall in ein besonders schönes Licht. Durch die Gischt des tosenden Wassers war alles besonders hell und eindrücklich.
Auch die alte Steinbrücke, die über den anschließenden Bach bzw. See des Wasserfalls führte, faszinierte uns.

Das Ziel für diesen Tag lag noch einige Kilometer und vor allem Höhenmeter weiter. Wir hatten einen See gefunden, an dessen Ufer eine kleine Straße mit mehreren Parkbuchten entlang führte. Um uns wäre also nicht als Natur und Ruhe.
Auf der Fahrt zogen die Wolken etwas mehr zu und es begann andauernd zu regnen. Also schlugen wir noch etwas Zeit tot, indem wir noch etwas arbeiteten und entspannten, und hofften, dass das Wetterradar Recht behielt, sodass es am späten Nachmittag wieder freundlicher werden sollte.
Tatsächlich wurde es das auch: Die Sonne begrüßte uns einige Stunden später mit einem wunderschönen Regenbogen zurück und wir machten uns auf zu einem Spaziergang entlang des Sees.

Regenbogen am See Votna

Wir hatten inzwischen herausgefunden, dass dieser See eigentlich ein Stausee ist und die Straße öffentlich zugänglich zu seiner Staumauer führt. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einigen hübschen und idyllischen Hütten vorbei die an den Hängen des Sees standen. Hier kann man sich durchaus vorstellen, den Sommerurlaub zu verbringen.
An der Staumauer angekommen, genossen wir die Sonnenstrahlen umso mehr, da es hier oben inzwischen schon ordentlich kühl war und ein frischer Wind wehte. Aber immerhin blieben wir trocken bis wir wieder in der warmen Lotte zurück waren. Auch wenn wir in der Ferne immer wieder dunkle Wolken, die auch teilweise abregneten beobachten konnten.

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