Mit Robin Hood nach Schweden

Der Check-In für Lotte auf der MS Robin Hood funktionierte einwandfrei – solange man die Nerven behielt, dass jeder Barcodescanner erst auf das zweite Scannen Schranken öffnete und Ampeln grün schaltete. Auf Platz zwei (auf den Fersen der Tigerente) durften wir aufs Schiff und parkten uns quer zwischen etlichen LKW-Aufliegern ohne LKW. Wie und wann wir da wohl wieder rauskamen?

Naja, erstmal Müsli, unsere Laptops und natürlich ausreichend Futter für die Kleine gepackt und unser Zimmer angeschaut. Klein, aber fein und sehr sauber – und vor allem ruhig (man hätte nicht vermuten können, dass wir auf einem Schiff sind: weder Motorengeräusche noch Wellengang; Zugfahrten sind da wesentlich unruhiger). Als es dann pünktlich um 10.00 Uhr tatsächlich losging, schauten wir uns Travemünde von der Ostsee aus an.

Die Überfahrt verbrachten wir entweder arbeitend oder die Sonne genießend auf Deck. Sicherlich ließen wir aber hier die letzte Chance auf eine richtige Dusche nicht aus 😉
Müsli wollte sich auch die Sauna auf Deck 9 näher ansehen, diese war aber leider gerade geschlossen.

Um 18.45 Uhr kamen wir in Trelleborg (Schweden) an. Als die Durchsage ertönte, dass sich die Passagiere mit Fahrzeug zu diesen begeben sollten, kam leichte Panik auf: Welches der drei Decks war nochmals das mit Lotte? Waren wir wirklich so weit unten? Fuhren wir nicht AUF das Schiff?
Als wir dann alle möglichen Decks kurz „durchsucht“ hatten, waren wir bei Deck 5 fündig. Da steht sie noch, unsere Lotte.

Während des Wartens auf das Zeichen zur Rausfahrt tauschten wir noch Kontakte zu zwei anderen Campern aus: die Fahrer aus der Tigerente (VW Bus mit entsprechender Folierung) und ein junges Pärchen aus einem sehr schicken grünen Camper-Geländewagen. Dann gings auch schon los.
Kurz wenden, und dann – wer hätte das gedacht – durch den vorderen Teil des Schiffs aufs Land.

Vor dem Zollhäuschen nochmals kurz Hektik: Haben wir die Pässe, den Ausweis von Müsli und vor allem unsere Testergebnisse?
Aber dann ging die Schranke automatisch auf, und da waren wir auch schon in Schweden. Das Abenteuer konnte beginnen.

Unseren Stellplatz für diese Nacht haben wir etwa 10km östlich von Trelleborg gewählt – direkt am Meer. Aber wir waren nicht die einzigen, auch die Tigerente folgte uns. So konnten wir dort nochmals in Ruhe quatschen.

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