Berlin, Berlin

Am Mittwoch Morgen fuhren wir die restliche Strecke nach Berlin. Frühmorgens informierten wir noch unseren Chef, dass wir die nächsten Tage etwas weniger arbeiten würden – wichtige und unverschiebbare Termine standen seither nicht auf dem Plan, das würde also klappen.
Felix und Lenia haben uns einen Campingplatz im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen ausfindig gemacht, der noch außerhalb der Umweltzone liegt und dennoch erstklassigen Zugang zum öffentlichen Nahverkehr bot. Allerdings setzen wir darauf, hin zu fahren und noch ein Plätzchen zu bekommen. Würden wir vorab buchen, müssten wir mindestens drei Nächte dort bleiben. So viel Zeit hatten wir leider nicht. Aber nach etwas ungewohntem Großstadtverkehr (vor allem jetzt, wo wir die schwedische Gelassenheit gewohnt waren), kamen wir gut am Campingplatz an. Erste Enttäuschung: Nur mit Bargeld zahlbar.. Aber: es waren noch mehr als genug Plätze frei.

Wenig später zogen wir los: Konstantin hat eine Route ausgesucht, die uns recht optimal zu Fuß an relativ vielen Sehenswürdigkeiten vorbei führen würde. Startpunkt ist die Siegessäule, in deren Nähe wir mit der U-Bahn kamen. Danach liefen wir vom “Großen Stern” über die angrenzenden Wege des Tiergartens entlang der Straße des 17. Junis zum Brandenburger Tor. Auf dem Pariser Platz davor trafen wir Lenia, sodass wir nun nicht mehr ganz wie die klassischen Touris durch Berlin irrten 😉
Nach kurzer Pause ging es weiter zum Holocaust-Denkmal und zu den geschützten Mauerresten der Berliner Mauer. Auch Checkpoint Charly, das Humboldtforum und den Berliner Dome ließen wir nicht aus auf dem Weg zum Berliner Fernsehturm. Vor dem Forum kam unsere Sightseeingtour nochmals ins Stocken: Ein Filmteam bat uns die nächsten paar Minuten nicht die Brücke zu überqueren, weniger später erfuhren wir dann auch, dass es sich dabei um niemanden geringeren als Liam Neeson (bekannt aus u.a. 96 hours) handelt, der hier gerade für den nächsten Hollywood-Film dreht. Da wartet man doch gerne!

Zwischen Filmdreh und Fernsehturm entdeckte uns Felix, der uns nun auch auf den restlichen Stationen begleiten würde. Über den Alexanderplatz ging es zurück zur Spree, wo wir mit Blick auf die Museumsinsel ein Päuschen einlegten, über das sich vermutlich Müsli am meisten freute: Nach kurzer Stärkung mit Wasser und Futter, nutzte sie den Rasen für einen Power-Nap.
An der Spree entlang liefen wir Richtung Regierungsviertel, kamen am ARD-Hauptstadtstudio vorbei und querten die Spree im Rücken des Paul-Löbe-Hauses. Wenig später fanden wir uns vor dem Reichstag wieder, gegenüber das Kanzleramt. Da wir nun alle ziemlich müde vom Laufen waren, nahmen wir die U-Bahn nach “Hause” und verabredeten uns mit Lenia und Felix für einen geselligen Abend bei ihnen. Auch hier nochmal ein dickes DANKE für diesen schönen Tag und den tollen Abend! 🙂

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